Balkonkraftwerk-Rechner

Was bringt ein Balkonkraftwerk in Saarland?

In Saarland liefert ein Balkonkraftwerk am Südbalkon schräg aufgestellt zwischen 944 kWh (Landkreis Merzig-Wadern) und 971 kWh (Regionalverband Saarbrücken) im Jahr. Der mittlere Kreis kommt auf 963 kWh; in ganz Deutschland sind es 944 kWh.

In Saarland sind 21.035 Balkonkraftwerke als in Betrieb gemeldet, 20,9 je 1.000 Einwohner.

In Saarland gibt es 1.519 öffentliche Ladepunkte, 477 davon für Schnellladen.

Rechne nach, was ein Balkonkraftwerk bei dir bringt

Mit deinem Balkon, deinem Verbrauch und auf Wunsch deiner Postleitzahl.

Deine Angaben

Montage
Personen im Haushalt

Ist tagsüber jemand zu Hause?

Wer tagsüber zu Hause ist, nutzt mehr Solarstrom direkt.

Speicher in kWh

Was kostet deine Anlage?

Richtwert vom 06.10.2026. Trag ein, was dein Angebot kostet.

Dein Ergebnis

Regionalverband Saarbrücken

120 €
pro Jahr gespart

Selbst verbraucht

323 kWh

Ins Netz

347 kWh

Verluste im Speicher

0 kWh

Ersparnis im Jahr

120 €

Bei 400 Euro hat sich die Anlage nach rund 3,3 Jahren bezahlt.

Von 670 kWh nutzt du 323 kWh selbst. Das spart rund 120 Euro im Jahr. 347 kWh gehen ins Netz.

Speicher im Vergleich

Alle Speichergrößen mit deinen Angaben
SpeicherSelbst verbrauchtSelbstPlus durch SpeicherPlusVerluste
Ohne323 kWh0 kWh
0 €
0 kWh
0,5 kWh464 kWh141 kWh
52 €
52 kWh
1 kWh520 kWh197 kWh
73 €
67 kWh
1,5 kWh552 kWh229 kWh
85 €
76 kWh
2 kWh571 kWh248 kWh
92 €
82 kWh
2,5 kWh581 kWh258 kWh
95 €
85 kWh
3 kWh584 kWh261 kWh
96 €
86 kWh

Geräte, die dazu passen

Sets

Passende Geräte prüfen wir gerade, die Liste wächst.

Speicher zum Nachrüsten

Passende Geräte prüfen wir gerade, die Liste wächst.

Ertrag je Kreis

Ertrag in kWh im Jahr
KreisSüd senkrechtSüd schrägNord senkrecht
Regionalverband Saarbrücken670971176
Saarpfalz-Kreis664965172
Landkreis St. Wendel663963176
Landkreis Saarlouis665962175
Landkreis Neunkirchen664962177
Landkreis Merzig-Wadern646944174

Gemeldete Anlagen

Balkonkraftwerke
21.035 Anlagen 20,9 je 1.000 Einwohner
Solar
77.478 Anlagen 1.304,1 MW · 1.295 Watt je Einwohner
Wind an Land
225 Anlagen 578,6 MW
Speicher
33.675 Einheiten 33,4 je 1.000 Einwohner
Öffentliche Ladepunkte
1.519 Ladepunkte davon 477 Schnellladepunkte · 7,2 je 100 E-Autos

Stand 08.10.2026 · Bundesnetzagentur, Marktstammdatenregister · dl-de/by-2-0

bundesnetzagentur.de, Ladesäulenregister, Stand 30.09.2026 · CC BY 4.0, von uns je Kreis zusammengefasst · © Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg, FZ 1.2, Stand 01.01.2026, dl-de/by-2-0

Alle Kreise auf der Karte

So rechnen wir

Wir rechnen jede Stunde der Jahre 2019 bis 2023 mit den Wetterdaten von PVGIS durch, für ein Set mit 880 Watt an einem 800-Watt-Wechselrichter. Wie dein Haushalt den Strom über den Tag verbraucht, ist unsere eigene Annahme.

Was die Rechnung nicht weiß

  • Schatten. Ein Baum, das Nachbarhaus oder der Balkon über dir können den Ertrag deutlich senken. Wir rechnen mit freier Sicht.
  • Deine genaue Adresse. Wir rechnen für die Mitte deines Kreises. Innerhalb eines Kreises sind die Unterschiede klein, in bergigen Kreisen können sie größer sein.
  • Die Zukunft. Die Jahre 2019 bis 2023 hatten in Deutschland im Schnitt rund 10 Prozent mehr Sonnenstunden als das Mittel der Jahre 1991 bis 2020 (Deutscher Wetterdienst). Kommen trübere Jahre, liefert die Anlage weniger. PVGIS liegt beim Ertrag etwa 7 Prozent über dem Rechner der HTW Berlin; wir ziehen nichts pauschal ab, sagen es aber dazu.
  • Deinen echten Verbrauch über den Tag. Wer mittags kocht und wäscht, nutzt mehr selbst als im Muster; wer nur abends zu Hause ist, weniger.

Woher die Sonne kommt

Die Wetterdaten stammen von PVGIS, dem Rechenwerkzeug der Europäischen Kommission für Solarstrom. Wir verwenden Stundenwerte der Jahre 2019 bis 2023 und rechnen jede einzelne Stunde durch. Der Ertrag, den du siehst, ist der Mittelwert dieser fünf Jahre; die Spanne daneben zeigt das schwächste und das stärkste Jahr.

Welche Anlage

Zwei Module mit zusammen 880 Watt an einem Wechselrichter, der höchstens 800 Watt abgibt. Das ist das heute übliche Set. Was die Module darüber hinaus liefern könnten, geht verloren und ist im Ertrag schon abgezogen.

Wie dein Haushalt Strom verbraucht

Hier steckt die größte Unsicherheit. Niemand kennt deinen Tagesablauf, also arbeiten wir mit drei Mustern: meist außer Haus, teils, meist zu Hause. Am Wochenende rechnen wir immer mit „zu Hause“. Rund ein Drittel des Verbrauchs läuft gleichmäßig durch (Kühlschrank, Router), der Rest folgt dem Tagesmuster, ein großer Teil davon in kurzen Spitzen wie beim Kochen oder Waschen. Diese Spitzen kann ein Balkonkraftwerk nur zum Teil decken; deshalb ist der selbst verbrauchte Anteil kleiner, als einfache Rechner ihn ausweisen.

Das Modell haben wir an 36 Fällen mit dem Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin verglichen. Beim selbst verbrauchten Anteil liegen wir im Mittel 0,8 Prozentpunkte daneben, mit Speicher 1,6. Wie stark das Tagesmuster das Ergebnis verschiebt, ist dagegen unsere eigene Annahme und nicht gegen Messungen geprüft.

Was der Speicher kostet, ohne dass du es merkst

Ein Speicher gibt nicht alles zurück, was hineingeht. Wir rechnen mit 89,7 Prozent beim Laden und 92 Prozent beim Entladen, mit 90 Prozent nutzbarer Kapazität und 10 Watt Eigenbedarf rund um die Uhr. Was dabei verloren geht, steht als „Verluste im Speicher“ im Ergebnis.

Was die Ersparnis bedeutet

Jede Kilowattstunde, die du selbst verbrauchst, musst du nicht kaufen. Wir setzen dafür 37,0 Cent an, den Durchschnittspreis für Haushalte laut BDEW vom 21.08.2026. Strom, der ins Netz geht, zählt bei uns mit null Euro. Was Anlage und Speicher kosten, trägst du selbst ein. Vorbelegt ist ein Richtwert aus unserer Marktsichtung vom 06.10.2026. Viele Speicher bringen ihren eigenen Wechselrichter mit; wer so ein Gerät kauft, braucht kein Komplettset, sondern nur Module und Halterung, und zahlt dann weniger als Anlage plus Speicher.

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