Glossar

Was bedeuten die Einstellungen in der App?

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Batterienutzungszeit und Zwangsladung

Zeitfenster, in denen der Speicher entladen werden darf, und Zeiten, in denen er auch aus dem Netz geladen wird.

Genauer

Mit einem dynamischen Tarif kann man den Speicher nachts bei günstigen Börsenpreisen laden und abends bei teuren Preisen entladen. Ohne solchen Tarif bringt Netzladen meist nichts, weil Laden und Entladen Verluste haben.

App

„Batterienutzungszeit 1/2 an Werktagen“, „Batterienutzung an arbeitsfreien Tagen“, „Zwangsladung“, „Forced charging“.

Passt dazu

Strompreis heute, Tarif-Rechner.

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Einspeisebegrenzung

Eine Obergrenze dafür, wie viel Leistung ins Netz fließen darf.

Genauer

Der Wechselrichter misst am Zähler, wie viel gerade eingespeist wird, und regelt die Module herunter, wenn die Grenze erreicht ist. Ohne funktionierenden Stromzähler (Smart Meter des Wechselrichters) wirkt die Einstellung nicht [S2 (öffnet in neuem Fenster)]. Für neue Anlagen kann der Netzbetreiber eine Begrenzung vorschreiben.

App

„Einspeisebegrenzung“, „Export power limitation“, „Feed-in limitation“.

Quellen

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EMS-Modus (Energiemanagement)

Die Grundregel, nach der der Wechselrichter Solarstrom verteilt.

Genauer

Im üblichen Eigenverbrauchsmodus gilt: Solarstrom zuerst ins Haus, Überschuss in den Speicher, dann ins Netz; reicht die Sonne nicht, liefert der Speicher [S2 (öffnet in neuem Fenster)]. Andere Modi (z. B. erzwungenes Laden oder Steuerung von außen) sind für Sonderfälle wie dynamische Tarife oder externe Steuerungen gedacht.

App

„EMS-Modus“.

Passt dazu

Tarif-Rechner, Strompreis heute.

Quellen

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Intelligente Last (Schaltausgang)

Ein Relais im Wechselrichter, das bei Solarüberschuss ein Gerät einschaltet, z. B. einen Heizstab.

Genauer

Laut Handbuch gibt es feste Zeiten, Schalten von Hand und einen „intelligenten“ Modus, der schaltet, wenn die Einspeisung im Zeitfenster eine eingestellte Leistung erreicht [S2 (öffnet in neuem Fenster)].

Quellen

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Lade- und Entladeaktivierungsschwelle

Ab welchem Überschuss der Speicher zu laden beginnt und ab welchem Bezug er zu entladen beginnt.

Genauer

So pendelt der Speicher nicht bei jeder kleinen Schwankung. Das Handbuch nennt 70 W als Schwelle [S2 (öffnet in neuem Fenster)].

App

„Ladeaktivierungsschwelle (kW)“, „Entladeaktivierungsschwelle (kW)“.

Quellen

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Minimaler und maximaler SOC

Bis wohin der Speicher entladen und geladen werden darf.

Genauer

Ein Rest bleibt immer drin, um die Batterie vor Tiefentladung zu schützen; das Handbuch nennt je nach Batterie Werkseinstellungen von 5 bis 10 % [S2 (öffnet in neuem Fenster)]. Wer einen höheren Mindest-SOC einstellt, hat Reserve für einen Stromausfall – sofern die Anlage Notstrom kann –, nutzt den Speicher im Alltag aber weniger.

App

„Max. SOC (%)“ (Beispiel Bereich 50–100 %), „Min. SOC (%)“ (Beispiel 0–50 %).

Passt dazu

Notstrom-Check (Reserve).

Quellen

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Plus und Minus in der App

Ob ein Wert mit Minus Einspeisung oder Bezug bedeutet, legt jeder Hersteller selbst fest.

So findest du es heraus

An einem sonnigen Mittag, wenn der Speicher voll ist, wird eingespeist – das Vorzeichen, das die App dann am Zähler zeigt, steht für Einspeisung.

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